Vor dem Gespräch
- Grundriss, Raumfotos und vorhandene Anschlusspositionen sammeln.
- Wünsche nach Muss, Soll und Kann priorisieren.
- Budgetrahmen inklusive Montage und Nebenarbeiten festlegen.
- Nutzung, Körpergrößen und gewünschte Geräte notieren.
Vor dem Auftrag
- Planmaße und Öffnungsrichtungen prüfen.
- Geräte, Materialien und Dekore eindeutig bezeichnen.
- Lieferumfang und bauseitige Leistungen abgrenzen.
- Liefertermin, Änderungen, Zahlungsplan und Reklamationsweg schriftlich klären.
Vorbereitet ins Erstgespräch: die 5 Punkte, die vorher geklärt sein sollten
- „Planungshilfe: Erst den Raum verstehen, dann die Küche planen"6 Seiten zum Ausfüllen · Alltag, Raum, Funktion, Wirkung, Budget
Bei Montage und Abnahme
- Zugangswege und Stellfläche vorbereiten.
- Lieferteile und sichtbare Schäden dokumentieren.
- Funktionen, Fugen, Ausrichtung und Anschlüsse gemeinsam prüfen.
- Offene Punkte in einem Protokoll mit Zuständigkeit festhalten.
Hinweis zu Anzahlungen
Die Verbraucherzentrale rät von hohen Vorauszahlungen beim Möbelkauf ab. Prüfe den konkreten Vertrag und lass unklare Klauseln vor der Unterschrift klären.
Die Hinweise zu Anzahlungen stammen von der Verbraucherzentrale; die Abnahme deiner Küche begleiten wir persönlich vor Ort.
Unterlagen für einen produktiven Vor-Ort-Termin
Hilfreich sind ein Grundriss, Fotos aller Wände und eine Liste der Geräte, die übernommen werden sollen. Bei Neubau oder Umbau kommen Elektro-, Sanitär- und gegebenenfalls Lüftungspläne hinzu. Notiere außerdem, wer regelmäßig kocht, welche Abläufe heute stören und was unbedingt erhalten bleiben soll. So beginnt das Gespräch nicht bei Frontfarben, sondern bei den Anforderungen an den Raum.
Beim Termin prüfen wir Maße, Laufwege, Tageslicht, Anschlüsse und Übergänge zu angrenzenden Bereichen. Offene Punkte werden nicht stillschweigend angenommen, sondern als Aufgabe festgehalten. Vor der Bestellung folgen die endgültige Ausführung, ein vollständiger Leistungsumfang und die Klärung der bauseitigen Arbeiten. Diese Reihenfolge schützt davor, eine optisch überzeugende Planung zu bestellen, die auf der Baustelle noch ungeklärte Voraussetzungen hat.
Die Checkliste in drei Entscheidungen übersetzen
Eine lange Sammlung von Wünschen wird erst hilfreich, wenn du Prioritäten festlegst. Markiere, was zwingend benötigt wird, was den Alltag deutlich verbessert und was nur bei ausreichendem Budget hinzukommt. So bleibt der Entwurf handlungsfähig, wenn Raum oder Investitionsrahmen nicht jede Idee gleichzeitig zulassen.
Ordne anschließend deinen Kücheninhalt den geplanten Bereichen zu. Geschirr gehört dorthin, wo es zwischen Spülmaschine und Tisch kurze Wege hat. Messer, Bretter und häufige Zutaten brauchen Platz in der Vorbereitungszone. Selten genutzte Geräte dürfen höher oder weiter entfernt lagern. Diese Zuordnung zeigt früh, ob die Schrankaufteilung wirklich ausreicht.
Vor der Freigabe einmal vollständig durchgehen
- Sind Raummaße und Anschlüsse fachlich geprüft?
- Lassen sich Geräte, Türen und Auszüge ohne Konflikt öffnen?
- Gibt es ausreichend zusammenhängende Arbeitsfläche?
- Sind Licht, Steckdosen und Schalter den Tätigkeiten zugeordnet?
- Entsprechen Zeichnung, Materialliste und Angebot demselben Stand?
Notiere offene Punkte direkt am Plan und versehe jede Änderung mit einem Datum. Dadurch lässt sich später erkennen, welche Variante freigegeben wurde. Bewahre außerdem Produktbezeichnungen und Musterentscheidung zusammen mit dem Angebot auf.
Beim Vor-Ort-Termin gleichen wir deine Unterlagen mit dem tatsächlichen Raum ab. Die Checkliste ersetzt kein Aufmaß, sorgt aber dafür, dass das Gespräch nicht bei allgemeinen Stilfragen stehen bleibt. Du erhältst schneller einen Entwurf, der Raum, Alltag und vollständige Leistungen miteinander verbindet.
Welche Lösung passt zu deiner Küche?
Nimm die Checkliste zum ersten Gespräch mit. Wir gehen sie gemeinsam durch und ergänzen, was für dein konkretes Projekt noch fehlt. Bei der Vor-Ort-Beratung prüfen wir Maße, Bestand und Abläufe im tatsächlichen Raum.
Vorbereitet ins Erstgespräch gehen